FAQ

Häufige Fragen

Antworten zu 3D-Laserscanning, Punktwolken, BIM-Modellierung und allen weiteren Leistungen – geordnet nach Themen.

Allgemeine Fragen

Die Kosten hängen von Objektgröße, Zugänglichkeit, Komplexität, Detailgrad und gewünschtem Lieferumfang ab. Reine Punktwolken beginnen bei kleineren Projekten typischerweise im niedrigen vierstelligen Bereich. BIM-Modelle, CAD-Ableitungen, Flächenberechnungen oder zusätzliche Auswertungen werden projektbezogen kalkuliert.

ScanCORE ist in Hannover ansässig und deutschlandweit tätig. Unsere Schwerpunkte liegen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und dem gesamten norddeutschen Raum. Projekte in anderen Regionen Deutschlands sind ebenfalls möglich.

ScanCORE ist ein digitales Leistungsangebot der SFB Architekten PartG mbB aus Hannover. Wir verbinden architektonische Bestandserfahrung mit moderner 3D-Messtechnik, Punktwolkenverarbeitung, CAD-Planung und BIM-Modellierung. Dadurch erhalten Sie Bestandsdaten, die nicht nur gemessen, sondern auch planerisch sinnvoll aufbereitet sind.

Das hängt von Projektumfang, Standort und aktueller Auslastung ab. Viele Vor-Ort-Termine lassen sich innerhalb weniger Wochen realisieren. Bei dringenden Projekten prüfen wir kurzfristige Kapazitäten. Erste Auswertungen oder Teilbereiche können je nach Umfang häufig zeitnah nach dem Aufmaß bereitgestellt werden.

Für ein erstes Angebot benötigen wir idealerweise die ungefähre Objektgröße, Adresse oder Region, vorhandene Pläne, Fotos, gewünschte Leistungen, Zielformate und den geplanten Zeitrahmen. Bei BIM-Modellen ist zusätzlich der gewünschte Detailgrad wichtig. Für größere oder komplexere Projekte ist ein kurzer Abstimmungstermin oft die beste Grundlage.

Wir betreuen unter anderem: Industrieunternehmen, Produktionsbetriebe, Logistikunternehmen, Gewerbebetriebe, Architekturbüros, Ingenieurbüros, Generalplaner, Projektentwickler, Bauträger, Asset Manager, Facility-Management-Unternehmen, Immobilienverwaltungen, Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, kommunale Träger, öffentliche Einrichtungen, private Eigentümer, Eigentümergemeinschaften, Investoren sowie Bauherren im Bereich Bestand, Umbau, Sanierung, Modernisierung, Flächenermittlung und Teilungserklärungen.

Ja. Wir können vorhandene Punktwolken, CAD-Pläne, PDF-Pläne, BIM-Modelle oder Bestandsunterlagen prüfen, strukturieren und weiterverarbeiten. Je besser die Ausgangsdaten dokumentiert sind, desto zuverlässiger ist die Weiterverwendung. Bei unklarer Datenqualität prüfen wir vorab, welche Ergebnisse realistisch erreichbar sind.

Projekt- und Bestandsdaten behandeln wir vertraulich. Zugriffsrechte, Datenübergabe, Speicherfristen, Löschung, Archivierung und besondere Sicherheitsanforderungen können projektbezogen vereinbart werden. Auf Wunsch arbeiten wir mit NDA, eingeschränkten Zugriffsrechten oder individuellen Vorgaben zur Datenverarbeitung.

3D-Laserscanning

Mit stationärem und mobilem 3D-Laserscanning erfassen wir Bestandsgebäude, Hallen und technische Anlagen präzise und effizient. Die erreichbare Messgenauigkeit hängt vom eingesetzten Scanner, dem Aufnahmeverfahren, der Objektbeschaffenheit und der späteren Auswertung ab und kann bis in den Millimeterbereich reichen.

Das hängt von Größe, Zugänglichkeit, Komplexität und gewünschter Detailtiefe ab. Kleinere Bereiche können häufig innerhalb weniger Stunden erfasst werden. Eine Halle mit ca. 1.000–2.000 m² ist in vielen Fällen an einem Tag aufgenommen. Komplexere Bestandsgebäude, Produktionsbereiche oder mehrgeschossige Objekte benötigen entsprechend mehr Zeit. Den Aufwand kalkulieren wir vorab transparent.

Wir liefern Punktwolken je nach Anforderung in gängigen Formaten wie E57, RCP/RCS, LGSx, PTS oder PTX. Zusätzlich können wir Viewer-Dateien, 2D-CAD-Pläne, PDF-Pläne, IFC-Dateien oder BIM-Modelle bereitstellen. So können die Daten sowohl in Autodesk-, Archicad-, Leica- als auch in offenen BIM-Workflows weiterverwendet werden.

Die Kosten richten sich nach Objektgröße, Anzahl der Scanpositionen, gewünschtem Lieferumfang, Detailgrad und Auswertung. Eine reine Bestandsaufnahme mit Punktwolke beginnt bei kleineren Objekten typischerweise im niedrigen vierstelligen Bereich. Für jedes Projekt erstellen wir ein individuelles Festpreisangebot auf Basis Ihrer Anforderungen.

Ja. Wir erfassen regelmäßig Bestandsgebäude, Industriehallen, Logistikflächen und technische Bereiche während des laufenden Betriebs. Vor dem Termin stimmen wir Sicherheitsvorgaben, Betriebsabläufe, sensible Bereiche und mögliche Zeitfenster mit Ihnen ab. Bei Bedarf sind auch Termine außerhalb der regulären Arbeitszeiten möglich.

Ja. ScanCORE ist in Hannover ansässig und deutschlandweit im Einsatz. Unsere regionalen Schwerpunkte liegen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und im gesamten norddeutschen Raum. Bundesweite Projekte sind ebenfalls möglich.

Punktwolken

Eine Punktwolke ist ein digitales, dreidimensionales Abbild eines realen Gebäudes oder Bauteils. Sie besteht aus Millionen einzelner Messpunkte, die Geometrie, Raumstruktur und sichtbare Bauteile präzise erfassen. Punktwolken dienen als Grundlage für CAD-Zeichnungen, BIM-Modelle, Flächenberechnungen, Bestandsanalysen und digitale Dokumentationen.

Das passende Format hängt von Ihrer Software und dem weiteren Workflow ab. Für Autodesk-Anwendungen wie Revit oder AutoCAD eignen sich häufig RCP/RCS-Dateien. E57 ist ein herstellerneutraler Austauschstandard und für viele Anwendungen geeignet. Für Leica-Workflows können LGSx-Dateien sinnvoll sein. Wir beraten Sie vorab, welches Format für Ihr Projekt am besten passt.

Punktwolken können je nach Objektgröße, Auflösung und Anzahl der Scanpositionen mehrere Gigabyte bis hin zu sehr großen Datensätzen umfassen. Für eine performante Weiterverarbeitung können wir die Daten strukturieren, bereinigen, ausdünnen oder in Teilbereiche aufteilen. Dadurch lassen sie sich in CAD- und BIM-Systemen deutlich effizienter nutzen.

Ja. Wir können bestehende Scandaten registrieren, bereinigen, strukturieren und für CAD- oder BIM-Workflows vorbereiten. Auch die Weiterverarbeitung älterer oder extern erstellter Punktwolken ist möglich. Wichtig sind möglichst vollständige Originaldaten, Informationen zu Scanpositionen und Angaben zum gewünschten Zielformat.

Auf Wunsch stellen wir die Daten in einem geeigneten Viewer bereit. Dadurch können Sie Räume, Hallen oder Anlagen im Browser oder mit kostenloser Viewer-Software betrachten, ohne selbst CAD- oder BIM-Programme zu benötigen. Je nach Projekt sind auch begehbare 360°-Ansichten oder webbasierte Rundgänge möglich.

Bei Aufnahmen im laufenden Betrieb achten wir auf einen datenschutzsensiblen Ablauf. Personen, Kennzeichen oder sensible Bildbereiche können je nach System und Anforderung anonymisiert oder unkenntlich gemacht werden. Zusätzlich stimmen wir Zugänge, Nutzungsrechte, Speicherfristen und vertrauliche Bereiche vor Projektbeginn mit Ihnen ab.

BIM-Modellierung

Der passende Detailgrad hängt vom Einsatzzweck ab. Für frühe Studien oder grobe Bestandsmodelle reicht häufig ein reduzierter Modellierungsgrad. Für Umbauplanung, Sanierung und Koordination wird meist ein detaillierteres As-Built-Modell benötigt. Technische Anlagen, Industriebereiche oder ausführungsnahe Planungen können einen höheren Detailgrad erfordern. Wir definieren den Modellumfang gemeinsam mit Ihnen nach Ziel, Budget und späterer Nutzung.

Wir arbeiten mit etablierten CAD- und BIM-Systemen und liefern Modelle in den für Ihr Projekt geeigneten Formaten. Neben nativen Modellformaten sind insbesondere IFC-Exporte für openBIM-Workflows möglich. So können Architekten, Fachplaner, Bauherren und Betreiber unabhängig von ihrer jeweiligen Software mit den Daten weiterarbeiten.

Ein As-Built-BIM-Modell bildet den tatsächlich vorhandenen Gebäudebestand ab. Grundlage dafür sind zum Beispiel 3D-Laserscans, Punktwolken, Bestandspläne und Vor-Ort-Abgleiche. Ein Planungs-BIM-Modell beschreibt dagegen den geplanten Zustand. As-Built-Modelle eignen sich besonders für Umbauten, Sanierungen, Erweiterungen, Betreiber-Dokumentation und die technische Bestandsaufnahme.

Die Bearbeitungszeit hängt von Objektgröße, Komplexität, Detailgrad und gewünschtem Lieferumfang ab. Kleinere Modelle können innerhalb weniger Tage oder Wochen erstellt werden. Komplexe Industriehallen, mehrgeschossige Gebäude oder technische Anlagen benötigen mehr Zeit. Auf Wunsch liefern wir Modelle abschnittsweise, damit Teilbereiche frühzeitig genutzt werden können.

Ja. Wir liefern auf Wunsch IFC-Modelle für openBIM-Workflows, zum Beispiel in IFC2x3 oder IFC4. Modellstruktur, Bauteilklassen, Attribute und Property Sets können projektbezogen abgestimmt werden. Wenn bereits AIA, BAP, LOI- oder LOD-Vorgaben vorliegen, berücksichtigen wir diese bei der Modellierung.

Ja. Wenn aussagekräftige Bestandspläne, CAD-Dateien oder PDF-Unterlagen vorhanden sind, können daraus BIM-Modelle erstellt werden. Dabei ist zu beachten, dass alte Pläne häufig vom realen Bestand abweichen. Für eine verlässlichere Grundlage empfehlen wir deshalb die Kombination mit 3D-Laserscanning oder einem gezielten Vor-Ort-Abgleich.

Flächen- & Massenermittlung

Aus 3D-Scans, Punktwolken, CAD-Plänen oder BIM-Modellen können unterschiedliche Flächen und Mengen ermittelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Grundflächen, Nutzflächen, Wandflächen, Bodenflächen, Deckenflächen, Raumvolumen und bauteilbezogene Mengen. Die Auswertung kann nach Geschossen, Bereichen, Räumen oder Bauteilkategorien strukturiert werden.

Je nach Projekt können Flächen nach gängigen Grundlagen wie DIN 277, gif/Mietflächenrichtlinie oder projektindividuellen Vorgaben ausgewertet werden. Wichtig ist, dass die gewünschte Berechnungslogik vorab eindeutig definiert wird. Dadurch entstehen nachvollziehbare und prüfbare Ergebnisse.

Die Genauigkeit hängt von der Qualität der Ausgangsdaten, der Sichtbarkeit der Bauteile und dem gewählten Auswertungsverfahren ab. Sichtbare und vollständig erfasste Bauteile können sehr präzise ausgewertet werden. Verdeckte, nicht zugängliche oder nicht gescannte Bereiche werden gesondert gekennzeichnet oder auf Basis vorhandener Bestandsinformationen ergänzt.

Wir liefern die Ergebnisse je nach Anforderung als Excel-Tabelle, PDF-Bericht, CAD-Datei, IFC-Modell oder direkt als auswertbare BIM-Bauteile und Räume. Auf Wunsch dokumentieren wir zusätzlich Datengrundlage, Berechnungsmethode, Annahmen und Abgrenzungen.

Wir erstellen nachvollziehbare Flächen- und Mengenermittlungen auf Basis klar definierter Datengrundlagen und Berechnungsregeln. Für vertraglich oder rechtlich verbindliche Mietflächen, Streitfälle oder gerichtliche Verfahren kann zusätzlich die Prüfung durch einen öffentlich bestellten oder vereidigten Sachverständigen erforderlich sein.

Ja. Wenn belastbare CAD-Pläne, PDF-Pläne, BIM-Modelle oder Bestandsunterlagen vorliegen, können Flächen auch ohne neue Aufnahme ausgewertet werden. Für besonders genaue oder verlässliche Ergebnisse empfehlen wir jedoch einen 3D-Laserscan oder einen Abgleich mit dem tatsächlichen Bestand.

Virtuelle Rundgänge

Ein virtueller Rundgang besteht aus miteinander verknüpften 360°-Panoramen realer Standorte. Nutzer können sich im Browser durch Räume, Gebäude oder Anlagen bewegen und den Bestand digital erkunden. Dadurch lassen sich Objekte dokumentieren, intern abstimmen oder extern präsentieren, ohne dass alle Beteiligten vor Ort sein müssen.

Virtuelle Rundgänge können in der Regel über moderne Browser auf Desktop, Tablet und Smartphone geöffnet werden. Eine spezielle Softwareinstallation ist meist nicht erforderlich. Je nach System und Projektanforderung sind auch Präsentationen auf großen Bildschirmen oder VR-Anwendungen möglich.

Ja. Virtuelle Rundgänge können als Link, iframe-Einbettung oder projektbezogene Viewer-Lösung bereitgestellt werden. Dadurch lassen sie sich in Websites, Exposés, Projektportale, interne Dokumentationen oder Präsentationen integrieren.

Ja. Bei einer Aufnahme mit einem stationären 3D-Laserscanner können 360°-Ansichten und Punktwolke kombiniert werden. Dadurch entsteht eine begehbare Bestandsdokumentation, in der Räume visuell betrachtet und gleichzeitig geometrische Informationen aus der Punktwolke genutzt werden können. Die Ansicht erfolgt über eine geeignete Viewer-Software, die dem Kunden kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. So können Bestandsdaten ohne eigene CAD- oder BIM-Software geprüft, betrachtet und intern weitergegeben werden.

Die Verfügbarkeit hängt vom gewünschten Hosting-Modell ab. Wir können Rundgänge für einen definierten Zeitraum bereitstellen oder projektbezogene Lösungen für eine längerfristige Nutzung anbieten. Hosting, Zugriffsschutz, Nutzerkreis und Datenübergabe stimmen wir vorab mit Ihnen ab.

Ja. Je nach System können Hotspots, Hinweise, PDFs, Bilder, Videos, Links oder technische Informationen integriert werden. Dadurch eignet sich der Rundgang nicht nur zur Präsentation, sondern auch für Bestandsdokumentation, Facility Management, Schulungen oder technische Abstimmungen.

Digitalisierung von Papierplänen

Wir digitalisieren Papierpläne, gescannte Pläne, PDF-Dateien, alte Bestandszeichnungen, Lichtpausen, CAD-Ausdrucke und handgezeichnete Unterlagen. Auch größere Plansätze von Gebäuden, Liegenschaften oder Industrieanlagen können strukturiert erfasst und digital weiterverarbeitet werden.

Standardmäßig liefern wir die digitalisierten Pläne als DWG, DXF und PDF. Für BIM-Workflows sind zusätzlich IFC-Modelle möglich. Projektbezogen können auch Modelle oder Arbeitsdateien aus Revit oder Archicad bereitgestellt werden. Layerstruktur, Plankopf, Maßstab, Linienstärken und Beschriftungen werden nach Ihrem Bürostandard oder Projektstandard aufgebaut.

Wir prüfen die Maßhaltigkeit anhand vorhandener Maßketten, Referenzmaße und Planangaben. Verzerrungen aus Scans, Kopien oder alten Lichtpausen können in vielen Fällen korrigiert werden. Wenn Unterlagen widersprüchlich oder unvollständig sind, kennzeichnen wir dies transparent und empfehlen bei Bedarf einen ergänzenden Bestandsabgleich.

Nicht immer. Gerade bei älteren Gebäuden, Umbauten oder Industrieobjekten weichen vorhandene Pläne häufig vom realen Bestand ab. Deshalb empfehlen wir bei planungsrelevanten Projekten eine Kombination aus Plandigitalisierung und 3D-Laserscanning oder einem gezielten Vor-Ort-Abgleich.

Die Kosten hängen von Planformat, Lesbarkeit, Detailgrad, gewünschter Genauigkeit und Zielformat ab. Einfache Grundrisse können häufig im niedrigen dreistelligen Bereich bearbeitet werden. Für umfangreiche Plansätze, Schnitte, Ansichten oder komplexe technische Unterlagen erstellen wir ein individuelles Festpreisangebot.

Einzelne Pläne können oft innerhalb weniger Tage bearbeitet werden. Größere Plansätze oder komplexe Bestandsunterlagen werden projektbezogen geplant. Auf Wunsch liefern wir abschnittsweise, sodass Sie mit wichtigen Teilbereichen frühzeitig weiterarbeiten können.